Radsport-Wetten in Österreich 2026: Anbieter, Märkte und Tour de France im Vergleich
Ladevorgang...
Aktualisiert am November 5, 2026 · Lizenzstatus geprüft gegen die im Impressum und in der Wettordnung der Anbieter genannten Bescheide
Wer in Österreich auf Radsport wetten will, steht vor einer ungewöhnlichen Lage. Es gibt keine nationale Lizenz und keine nationale Behörde, die Buchmacher prüft. Was bleibt, sind die Bewilligungen der einzelnen Bundesländer, eine kleine Zahl heimischer Anbieter mit klar ausgewiesenem Bescheid, eine größere Gruppe ausländischer Marken mit Lizenzen aus Malta, Curaçao oder Anjouan, und eine Wettgebühr von 5 %, die seit April 2025 auf jedem Einsatz sitzt. Das Wettangebot in Österreich ist vielfältig, erfordert aber einen genauen Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Details der einzelnen Wettanbieter.
Spielerschutz und Selbstsperre beim Radsport-Wetten
Beim Radsport treffen zwei Besonderheiten aufeinander: die Wetten laufen oft über mehrere Wochen – eine Grand Tour dauert drei Wochen mit täglichen Etappen – und die Quoten schwanken mit Sturz, Ausreißern und Teamtaktik stärker als in fast jeder anderen Sportart. Genau das macht Kontrolle notwendig. In Österreich ist diese Kontrolle jedoch Sache jedes Anbieters selbst, nicht einer zentralen Stelle.
Was die Landgesetze vorgeben – und was nicht
Die Wettgesetze der Bundesländer regeln Bewilligung, Alter und Spielerschutz nur rahmenhaft. Niederösterreich, Oberösterreich und Wien haben eigene Wettgesetze mit eigenen Behörden. Eine landesweite Sperrdatei für Sportwetten gibt es nicht, und kein Bundesland hat bislang ein gesetzliches Einzahlungslimit für klassische Sportwetten erlassen. Die im Oktober 2026 noch im Entwurf liegende Glücksspielreform 2026 baut ein Sperr- und ein Limitregister auf, bezieht sich aber auf Glücksspiele nach dem GSpG und nicht auf Sportwetten.

Was bleibt, sind die Anbieter selbst. tipp3 etwa bietet eine Spielpause von einem, drei oder sechs Monaten, in der das Guthaben auf dem Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von einem, zwei oder drei Jahren. Beide sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar, das Guthaben einer Selbstsperre wird auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen. Bei win2day ist die Selbstsperre ebenfalls beim Anbieter zu beantragen, mit den im jeweiligen Land unterschiedlichen Mindestlaufzeiten. Wer sperrt, sperrt nur bei diesem einen Anbieter. Eine übergreifende Anbieter-Sperre für österreichische Sportwetten existiert nicht.
Einzahlungslimits, Altersgrenze und Hilfsangebote
Das Mindestalter liegt in Wien und Oberösterreich bei 18 Jahren, alle seriösen Anbieter setzen das genauso um. Ein einheitliches Einzahlungslimit existiert nicht. win2day nennt in seinen Spielbedingungen für Sportwetten eine eigene Regel: bis 26 Jahre maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, jeweils auf Antrag erhöhbar, Gewinne zählen nicht ins Limit. tipp3 und Admiral setzen eigene, in den Teilnahmebedingungen dokumentierte Limits, die je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Wer sich an einer Anbieter-Sperre stört, sollte prüfen, ob der gewählte Buchmacher überhaupt eine Sperre anbietet, und sich nicht auf eine landesweite Liste verlassen.

Hilfe bei problematischem Spielverhalten bietet playsponsible.at, die zentrale österreichische Anlaufstelle. Die Nummer steht auf jeder Anbieterseite im Footer.
Radsport-Spielplan: Von Mailand–San Remo bis zur Vuelta
Wer auf Radsport wettet, wettet auf eine Sportart, die zwei völlig verschiedene Kalender kennt. Im Frühjahr dominieren die Eintagesrennen, ab Mai die dreiwöchigen Rundfahrten, im Herbst die Weltmeisterschaften. Wer Quoten lesen will, muss wissen, auf welches Format er wettet.
Eintagesrennen und Frühjahrsklassiker
Die Frühjahrsklassiker sind die ältesten und meistzitierten Eintagesrennen des Radsports. Lüttich–Bastogne–Lüttich wird seit 1892 ausgetragen, Paris–Roubaix seit 1896, Mailand–San Remo seit 1907. Diese Rennen sind in der Regel einen Tag lang, das Feld startet morgens und kommt am späten Nachmittag ins Ziel. Wettmärkte sind hier vor allem der Gesamtsieg, manchmal ein Podium, seltener ein Head-to-Head zwischen zwei Fahrern, das im Buchmacherangebot aber zunehmend auftaucht.
Eintagesrennen sind für Livewetten weniger ergiebig als Etappenrennen. Wer auf einen Ausreißersieg spekuliert, sieht die Quote während des Rennens nur einmal wirklich fallen, nämlich wenn der Ausreißer durchkommt. Wer auf Sprintankünfte wettet, hat kaum Zeit zum Reagieren, die Entscheidung fällt oft innerhalb weniger hundert Meter.
Etappenrennen: Tour, Giro, Vuelta
Die Grand Tours sind die einzigen Straßenrennen, die drei Wochen lang dauern dürfen. Die Tour de France fährt jährlich im Juli, der Giro d’Italia in der Regel im Mai, die Vuelta a España seit Mitte der 1990er-Jahre im September. An der Tour nehmen etwa 21 bis 22 Profimannschaften teil, darunter 18 UCI WorldTeams; die Teams bestehen seit 2018 aus acht Fahrern, bis 2017 waren es neun. Meist stehen zwanzig Etappen nach dem Grand Départ auf dem Programm.
Bei der Tour de France 2025 listete win2day Sportwetten fünf Wettarten: Siegerwette auf den Gesamtsieger, Etappensiegerwette für jede der 21 Etappen, Trikotwetten auf Bergtrikot, Grünes Trikot und Weißes Trikot für Fahrer unter 25, Head-to-Head-Duelle zwischen zwei Fahrern und Livewetten während der Etappen. Andere Anbieter bieten eine vergleichbare Auswahl, manche ergänzen um die Mannschaftswertung und um Kombinationen aus Etappen- und Trikotwertungen.
Die Grand Tours sind das, was Langzeitwetten trägt. Wer im Mai auf den Toursieger für Anfang Juli wettet, lässt die Quote über Wochen laufen. Bei einem Sturz in der achten Etappe ist die Wette auf den Gesamtsieg verloren, eine Etappenwette auf das betroffene Etappenziel wird in der Regel als „nicht angetreten“ gewertet. Ein österreichischer Fall, der das illustriert: Bei der Vuelta 2026 schied Tadej Pogačar nach einem Sturz auf der achten Etappe aus. Wer auf seinen Gesamtsieg gesetzt hatte, verlor die Wette, unabhängig von der Quote zum Zeitpunkt des Stürzes.
Wertungen und Trikots
Die Wertungen sind eigene Wettmärkte. Das Gelbe Trikot der Tour de France wurde 1919 von Desgrange eingeführt und steht für die Gesamtwertung. Das Gepunktete Trikot steht für die Bergwertung, das Grüne für die Punktewertung, das Weiße für die Nachwuchswertung. Erik Zabel gewann das Grüne Trikot sechsmal, was bis heute der Rekord ist. Wer auf eine Trikotwertung wettet, wettet auf einen Wettbewerb, der täglich neu entschieden wird, bis hin zum letzten Etappenziel, wo die Zeitbonifikationen die Endwertung oft umdrehen.
Österreichs Bezug: Gall als erstes Podium seit 1957
Der Österreicher Felix Gall wurde bei der Vuelta 2026 Gesamtdritter, 2:44 hinter Sieger Enric Mas, und war damit der erste Österreicher auf dem Podium einer Vuelta überhaupt. Beim Giro d’Italia 2026 war er Zweiter. Vor Gall stand mit Adolf Christian, Dritter bei der Tour de France 1957, nur ein weiterer Österreicher auf dem Podium einer Grand Tour. Wer auf österreichische Fahrer wettet, wettet auf eine kleine Spitzengruppe, in der Gall derzeit das Maß der Dinge ist. win2day bezeichnete ihn zur Tour 2025 als „Geheimfavoriten“, Achter der Tour 2023, Ziel Top-10-Platzierung. Quoten auf einen österreichischen Podestplatz sind in der Regel dreistellig, was über das Risiko wenig hinwegtäuscht.
Die zehn Anbieter für Radsport-Wetten in Österreich
Die folgende Tabelle ordnet die zehn Anbieter danach, was sie veröffentlichen und wo sie ihre Lizenz haben. Anbieter mit einer Bewilligung eines Bundeslandes stehen vorne, Anbieter ohne österreichische Bewilligung folgen, mit dem Hinweis, dass ihre Lizenz aus dem Ausland stammt. Eine österreichische Bewilligung garantiert, dass das jeweilige Land den Anbieter kontrolliert; eine ausländische Lizenz ist kein Ersatz dafür, aber auch kein Freibrief, den Anbieter pauschal als unsicher zu bezeichnen. Wer in Österreich spielt, sollte wissen, an welche Beschwerdestelle er sich wenden kann – und das ist bei Land-Bewilligung die jeweilige Landesregierung, bei ausländischer Lizenz die ausländische Behörde.
| Anbieter | Bewilligung in Österreich | Lizenz laut Eigenaussage |
|---|---|---|
| tipp3 | Niederösterreich | NÖ Wettgesetz, Bescheid vom 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020 |
| win2day | Niederösterreich | NÖ Wettgesetz, Bescheid vom 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020 |
| Admiral | Oberösterreich | Oö. Wettgesetz |
| Merkur Bets | nicht ausgewiesen | Bewilligung nicht im Impressum genannt |
| Starsportwetten | nicht ausgewiesen | Bewilligung nicht im Impressum genannt |
| Vierklee | Tirol | Buchmacherlizenz IIa.10.065/144-0 |
| Jack | ohne österreichische Bewilligung | Curaçao, OGL/2024/1562/1139 |
| 22Bet | ohne österreichische Bewilligung | Curaçao |
| Dragonia | ohne österreichische Bewilligung | Anjouan |
| bwin | ohne österreichische Bewilligung | Malta, MGA/CRP/688/2019 |
Die Tabelle zeigt, was die Anbieter selbst veröffentlichen. Bei Merkur Bets und Starsportwetten fehlt eine konkrete Bewilligung im Impressum, was nicht heißt, dass keine existiert, sondern dass der Anbieter sie an dieser Stelle nicht nennt. Wer es genau wissen will, fragt beim jeweiligen Anbieter nach oder prüft die Liste der bewilligten Wettunternehmer, sofern das Bundesland eine führt.
Was die Bewilligung konkret bedeutet
Eine Land-Bewilligung bedeutet nicht, dass der Anbieter in ganz Österreich gleich behandelt wird. Die Wettgesetze der Bundesländer unterscheiden sich: Niederösterreich erlaubt Livewetten breiter als Wien, wo Livewetten nur auf Teil- oder Endergebnisse zulässig sind. Oberösterreich erlaubt Livewetten auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse oder auf den nächsten Torschützen, in Wien liegt das Limit für Terminals ohne Schalter bei 50 € pro Wette, in Oberösterreich und Niederösterreich bei 500 € pro Wette. Ein Anbieter mit niederösterreichischer Bewilligung kann seine Wetten aus diesem Bundesland heraus anbieten, muss aber die Beschränkungen des Landes beachten, in dem der Spieler sitzt. Praktisch heißt das: Die Bewilligung deckt das Angebot ab, aber das, was der einzelne Spieler wetten darf, richtet sich nach seinem Wohnsitz-Bundesland.
Ausländische Lizenzen fallen in dieses Raster nicht. Die Server-Standort-Rechtsprechung des VwGH vom 9. April 2026 hat klargestellt, dass die Bewilligung an den Ort geknüpft ist, von dem aus der Anbieter seine Daten bereitstellt. Ein Anbieter mit Sitz in Curaçao, der seine Server dort hat, fällt nicht unter die österreichische Land-Bewilligungspflicht, unterliegt aber auch keiner österreichischen Aufsicht. Wer dort spielt, hat keine österreichische Beschwerdestelle, an die er sich wenden kann, und keine österreichische Selbstsperre, die für ihn greift.
Radsport-Wetten in Österreich: Wie der Markt funktioniert
Wer zum ersten Mal auf Radsport wettet, kommt meistens über die Tour de France. Die Quoten stehen wochenlang, die Medialeberichterstattung ist breit, und Etappenwetten lassen sich tagesgenau spielen. Wer dann auf den Giro oder die Vuelta umsattelt, merkt, dass die Märkte kleiner werden. Wer noch tiefer geht, landet bei den Eintagesrennen, die in Österreich außer bei Paris–Roubaix und Mailand–San Remo kaum Aufmerksamkeit bekommen.
Wettarten im Überblick
Die wichtigsten Wettarten beim Radsport sind fünf an der Zahl. Die Siegerwette wettet auf den Gesamtsieger einer Rundfahrt, der erst nach der letzten Etappe feststeht. Die Etappensiegerwette wettet auf das Ergebnis einer einzelnen Etappe. Trikotwetten wettet auf den Sieger einer Wertung, also Gelb, Grün, Gepunktet oder Weiß bei der Tour, Rosa beim Giro, Rojo bei der Vuelta. Head-to-Head-Duelle wettet, welcher von zwei Fahrern besser abschneidet, was auch bei Ausreißern interessante Märkte eröffnet. Livewetten wettet während der Etappe, bei den meisten Anbietern auf das Etappenergebnis oder den nächsten Torschützen, bei manchen auf den Ausreißer des Tages.
Hinzu kommen Kombiwetten, die mehrere Etappensieger oder Etappen- und Trikotwertungen kombinieren. Diese sind riskant: Eine Etappe mit unerwartetem Ausgang kippt die gesamte Kombination.
Wie die Quote entsteht
Die Quote ist die umgekehrte Wahrscheinlichkeit, korrigiert um die Marge des Anbieters. Eine faire Zwei-Wege-Wette ohne Marge hätte auf jedes Ergebnis die Quote 2,00. Bei Quote 1,90 und 1,90 steckt der Anbieter 5 % Marge in den Markt, was sich aus der Auszahlungsquote ergibt.
Die Marge einer Zwei-Wege-Wette: Ein Rechenbeispiel
Eine Zwei-Wege-Wette mit Quote 1,90 auf jedes der beiden Ergebnisse liefert folgende Rechnung. Die Auszahlungsquote ist 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,95. Der Anbieter zahlt also 95 % aller Einsätze als Gewinne zurück und behält 5 % als Marge. Bei 100 € Einsatz auf jedes der beiden Ergebnisse, also 200 € Gesamtumsatz, fließen 190 € zurück, 10 € bleiben beim Anbieter.
Diese 5 % sind nicht der Endpreis. In Österreich kommen die 5 % Wettgebühr nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG hinzu, fällig seit 1. April 2025. tipp3 gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten 5 % des Gewinns abzuziehen. Damit verschiebt sich der Erwartungswert einer Wette für den Kunden leicht, weil der Anbieter die Gebühr auf eine Weise weitergibt, die den Erwartungswert nicht symmetrisch aufteilt. Wer 100 € auf Quote 1,90 setzt und gewinnt, erhält 190 € zurück, von denen 5 %, also 9,50 €, als Gebühr abgezogen werden, netto 180,50 €. Wer verliert, hat nur die 100 € Einsatz verloren, ohne zusätzliche Gebühr. Der Erwartungswert über sehr viele Wetten bleibt negativ, weil der Anbieter sowohl die Marge als auch die Gebühr vereinnahmt.
Marge und Gebühr sind nicht dasselbe. Die Marge steckt in der Quote, der Anbieter kassiert sie auf jeder Wette. Die Wettgebühr wird auf den Einsatz oder Gewinn erhoben, der Anbieter führt sie an das Finanzamt ab und kann sie nach eigenem Ermessen weitergeben. Die Größenordnung ist ähnlich, aber sie addieren sich: Bei einer 5 % Marge und einer 5 % Wettgebühr, die der Anbieter vollständig an den Kunden durchreicht, liegt der Erwartungswertverlust pro 100 € Einsatz bei etwa 9,50 €.
Warum Etappenwetten weniger Marge haben als Gesamtsiege
Anbieter kalkulieren Quoten mit dem Ziel, dass auf jede Seite ähnlich viel Geld fließt. Bei Gesamtsiegerwetten ist die Verteilung oft unausgeglichen, weil Stammkunden früh auf Top-Favoriten setzen. Die Folge: Die Quote auf den Favoriten ist niedriger, als es die Wahrscheinlichkeit hergibt, und die Quote auf Außenseiter ist höher. Bei Etappenwetten ist die Verteilung ausgeglichener, weil jedes Etappenprofil andere Fahrer begünstigt, was die Quoten dichter an der Wahrscheinlichkeit hält. Praktisch heißt das: Etappenwetten haben oft eine niedrigere Marge als Gesamtsiegerwetten, sind aber riskanter, weil die Auswahl größer ist.
Livewetten: Wo sie erlaubt sind und wo nicht
Livewetten sind beim Radsport attraktiv, weil das Rennen drei Wochen läuft und das Angebot ständig frisch ist. Die Landgesetze machen hier einen Unterschied. Wien erlaubt Livewetten nur auf Teil- oder Endergebnisse. Oberösterreich erlaubt sie auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse und auf den nächsten Torschützen, was beim Radsport naturgemäß selten passt. Niederösterreich hat keine so enge Beschränkung im Gesetz. Wer in Wien wohnt und bei einem Anbieter mit niederösterreichischer Bewilligung wettet, kann dort technisch Livewetten abschließen, das ändert aber nichts daran, dass Wien das nach seinem Wettgesetz nicht zulässt. Praktisch ist das schwer durchzusetzen, weil die Anbieter den Wohnsitz nicht zuverlässig prüfen. Die Frage ist eher eine rechtliche Grauzone als eine Sperre im Wettschein.
Wettgebühr, Limits und Regeln: Was den Preis macht
Die Wettgebühr ist das, was jede Wette in Österreich verteuert. Sie ist keine Mehrwertsteuer, sie ist eine besondere Abgabe nach dem Gebührengesetz, fällig auf den Wetteinsatz. Anbieter dürfen sie weitergeben, müssen es aber nicht. Die Anbieter, die in Österreich mit Land-Bewilligung arbeiten, geben sie unterschiedlich weiter.
Wer die Wettgebühr trägt
Seit 1. April 2025 sind 5 % des Einsatzes Wettgebühr fällig, vorher waren es 2 %. Die Pflicht trifft den Anbieter, nicht den Spieler. tipp3 trägt die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst und zieht 5 % des Gewinns bei gewonnenen Wetten ab. Andere Anbieter, darunter die mit ausländischer Lizenz, handhaben das unterschiedlich, manche ziehen die Gebühr direkt vom Einsatz ab, manche werben damit, sie vollständig zu übernehmen. Wer wissen will, was eine Wette wirklich kostet, liest die Spielbedingungen des Anbieters.
Die Gebühr ist unabhängig davon, ob die Wette gewonnen oder verloren wird. Sie ist auch unabhängig davon, ob der Anbieter eine österreichische Bewilligung hat oder nicht. Die Behörde ist das Finanzamt, die Pflicht ergibt sich aus dem Gebührengesetz. Ein bezahlter Wettanbieter ist allerdings kein Beleg für eine gültige Bewilligung, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Einsatzlimits: Was das Land und was der Anbieter setzt
Die Landgesetze setzen Höchsteinsätze, die der Anbieter nicht überschreiten darf. In Oberösterreich und Niederösterreich liegt das Limit bei 500 € pro Wette, in Wien bei 50 € pro Wette an Terminals ohne Schalter. Für Online-Wetten, die nicht über ein Terminal laufen, ist die Lage uneinheitlich: Manche Anbieter setzen eigene Limits, manche lassen die Land-Limits gelten, manche werben mit höheren Limits als Argument gegen die heimischen Anbieter.
Innerhalb dieser gesetzlichen Höchstgrenzen setzen Anbieter eigene Limits. win2day nennt für Sportwetten 250 € pro Woche bis 26 Jahre und 1.680 € pro Kalendermonat ab 26, jeweils auf Antrag erhöhbar. tipp3 und Admiral setzen ähnliche, in den Teilnahmebedingungen dokumentierte Limits. Diese Limits sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern Vertragsbedingungen des Anbieters. Wer sie umgehen will, kann den Anbieter wechseln, aber kein Anbieter mit Land-Bewilligung wird Limits anbieten, die das Land verbietet.
Auszahlung: Wie das Geld zurück zum Spieler kommt
Die Auszahlung ist beim Radsport unkompliziert, weil der Ausgang einer Wette sofort feststeht. Bei Etappensiegerwetten wird die Wette nach der Etappe abgerechnet, bei Gesamtsiegerwetten nach der letzten Etappe. Die meisten Anbieter mit Land-Bewilligung zahlen Gewinne auf das verknüpfte Bankkonto aus, bei win2day auf das Konto, das auch für die Einzahlung genutzt wurde. Auszahlungsdauer ist nicht gesetzlich geregelt, sie hängt vom Anbieter und vom gewählten Zahlungsweg ab. Wer innerhalb von 24 Stunden auszahlen will, wählt einen Anbieter mit E-Wallet-Anbindung, wer mit Banküberweisung zufrieden ist, kommt mit 1–3 Werktagen aus.
Anbieter im Detail
Die folgenden zehn Anbieter sind nach Bewilligung, Lizenz und Profil sortiert. Anbieter mit Land-Bewilligung stehen vorne, weil ihre Aufsicht greift, Anbieter ohne folgen, weil sie für österreichische Spieler verfügbar sind, aber unter anderer Aufsicht stehen. Bei jedem Anbieter steht, was er konkret liefert und für wen er sich eignet.
tipp3
tipp3 ist die österreichische Sportwetten-Marke der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien. Die Bewilligung ist die der NÖ Landesregierung, Bescheid vom 10.12.2020, Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020, Grundlage das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020). Der Anbieter trägt die Wettgebühr bei verlorenen Wetten und zieht 5 % vom Gewinn ab, sobald die Wette gewonnen ist. Das Radsport-Angebot umfasst Gesamtsieger, Etappensieger und Trikotwertungen bei den drei Grand Tours, dazu Livewetten während der Etappen. Die Selbstsperre ist 1, 2 oder 3 Jahre, die Spielpause 1, 3 oder 6 Monate, beide nicht aufhebbar nach Start.
Wer einen Anbieter mit österreichischer Land-Bewilligung sucht und mit den Quotenmärkten der drei Grand Tours zufrieden ist, ist hier richtig. Wer Eintagesrennen oder kleinere Rundfahrten spielen will, findet weniger Auswahl, und wer auf ausländische Lizenzen angewiesen ist, sucht ohnehin woanders.
win2day
win2day ist die Sportwetten-Marke der Österreichischen Lotterien Gesellschaft mbH, die in Österreich vor allem für Lotto und Casino bekannt ist. Die Sportwetten unterliegen einer eigenen Bewilligung der NÖ Landesregierung, ebenfalls nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020). Die Lotterie- und Casino-Angebote von win2day laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession, das ist eine andere regulatorische Welt und gehört nicht in den Sportwetten-Vergleich. Die Wettarten umfassen Einzelwetten, Kombiwetten, Langzeitwetten und Livewetten, die Radsport-Märkte decken Gesamtsieger, Etappensieger, Trikotwertungen und Head-to-Heads ab. win2day nennt eigene Einzahlungslimits: 250 € pro Woche bis 26 Jahre, 1.680 € pro Kalendermonat ab 26, auf Antrag erhöhbar.
Wer Lotto und Sportwetten aus einer Hand haben will und die etwas engeren Limits akzeptiert, ist hier richtig. Wer höhere Limits sucht, muss den Anbieter wechseln oder eine Erhöhung beantragen. Wer zwischen Sportwetten und Casino wechseln will, sollte wissen, dass es zwei getrennte Konten sind, weil die Aufsichtsregime sich unterscheiden.
Admiral
Admiral Sportwetten gehört zur ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen, ehemals Teil der Novomatic-Gruppe. Das Unternehmen wurde von Walter Grubmüller gegründet und war von 2001 bis 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung ist die der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz. Admiral ist in Österreich stark im Filialgeschäft verankert, mit Annahmestellen und Trafiken als Vertriebskanal. Online ist das Sportwetten-Angebot breit, mit Quoten auf die Grand Tours und auf österreichische Sportarten.
Wer einen Anbieter sucht, der zugleich Filialen und Online anbietet, ist bei Admiral richtig. Wer ausschließlich online wettet und auf Bonusaktionen Wert legt, sollte das Bonusprogramm prüfen, weil Admiral im Filialgeschäft andere Aktionen fährt als online.
Merkur Bets
Merkur Bets ist seit Juni 2025 der neue Markenname der österreichischen Sportwetten-Sparte der Merkur Group, ehemals Cashpoint, mit Sitz in Gerasdorf bei Wien, gegründet 1996. Die Bewilligung ist im Impressum nicht im Detail ausgewiesen, der Anbieter gibt eine österreichische Land-Bewilligung an, ohne sie konkret zu nennen. Das ist keine Beanstandung, sondern eine Lücke im Auftritt, die der Spieler durch eine Anfrage beim Anbieter schließen kann. Das Sportwetten-Angebot umfasst die üblichen Märkte, mit Schwerpunkt auf Fußball und Eishockey, dazu Tennis, Handball und Formel 1.
Wer einen heimischen Anbieter mit langer Geschichte sucht und mit der Online-Plattform zurechtkommt, ist hier richtig. Wer die genaue Bewilligung prüfen will, fragt direkt nach. Wer eine größere Radsport-Tiefe erwartet als bei den Marktführern, sollte die Quotenmärkte vor einer größeren Wette vergleichen.
Starsportwetten
Starsportwetten ist die Online-Marke der Star Sportwetten GmbH, einer der jüngeren österreichischen Anbieter. Die App-Beschreibung nennt Fußball, Eishockey, Basketball, Tennis, Handball, American Football, Baseball, Volleyball, Rugby und Darts, dazu über 200 Fußballligen aus mehr als 80 Ländern und bis zu 10.000 Live-Spiele pro Monat. Radsport ist im Programm, aber nicht das Hauptstandbein. Die Bewilligung ist im Impressum nicht im Detail ausgewiesen.
Wer einen Anbieter mit großer Sportartenvielfalt und starker Fußball- und Eishockey-Abdeckung sucht, ist hier richtig. Wer Radsport-Quoten mit der Tiefe der Marktführer vergleichen will, sollte das vor einer Wette prüfen, weil die Plattform bei Radsport nicht das Profil hat wie bei den Ballsportarten.
Vierklee
Vierklee nennt im Impressum die Buchmacherlizenz IIa.10.065/144-0 des Amtes der Tiroler Landesregierung. Als anwendbare Rechtsvorschrift gilt das Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Der Anbieter ist in Tirol verwurzelt, mit Annahmestellen und einem Online-Auftritt. Die Quotenmärkte decken die üblichen Radsport-Rennen ab, mit Schwerpunkt auf der Tour de France.
Wer einen regional verwurzelten Anbieter mit Tiroler Bewilligung sucht und mit kleinerer Plattform zurechtkommt, ist hier richtig. Wer überregionale Märkte und Tiefenquote will, sollte die Angebote vergleichen.
Jack
Jack wird von Data Link Digital B.V. betrieben, einer in Curaçao eingetragenen Gesellschaft mit der Firmennummer 164124. Die Lizenznummer ist OGL/2024/1562/1139, ausgestellt am 15. Mai 2026, Aufsichtsbehörde die Curaçao Gaming Authority. Es gibt keine österreichische Land-Bewilligung, keine österreichische Aufsicht und keine österreichische Beschwerdestelle. Das Radsport-Angebot umfasst die üblichen Märkte, dazu E-Sport, virtuelle Sportarten und Casino. Die Quoten sind oft etwas höher als bei heimischen Anbietern, weil keine Wettgebühr nach österreichischem Recht abgeführt wird, was aber nicht heißt, dass die Wette billiger ist, weil die Lizenzgebühr anders finanziert wird.
Wer einen Anbieter ohne österreichische Aufsicht sucht und das höhere Quoteniveau schätzt, ist hier richtig. Wer Wert auf eine österreichische Beschwerdestelle und eine österreichische Selbstsperre legt, ist hier falsch, weil beides nicht existiert. Wer mit einem Anbieter mit MGA-Lizenz vergleicht, sollte wissen, dass Malta eine strengere Aufsicht führt als Curaçao, was sich im Streitfall auszahlen kann.
22Bet
22Bet ist ein internationaler Anbieter mit Lizenz aus Curaçao. Das Sportangebot reicht von Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey bis zu Cricket, Snooker, Curling und Formel 1, dazu Sonderwetten, Livewetten, Virtuellen Sport und Cybersport. Radsport ist im Programm, aber nicht das Hauptstandbein. Eine österreichische Land-Bewilligung gibt es nicht.
Wer einen internationalen Anbieter mit großer Sportartenvielfalt sucht, ist hier richtig. Wer österreichische Aufsicht erwartet, ist hier falsch. Wer mit heimischen Anbietern vergleicht, sollte die Quoten und die Bonusbedingungen gegenüberstellen.
Dragonia
Dragonia ist ein Anbieter mit Lizenz aus Anjouan. Der Sport-Willkommensbonus wird in der Anbieterbeschreibung mit 100 % der ersten Einzahlung bis 100 € angegeben, Mindesteinzahlung 20 €. Für Spieler aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz ist der Höchstbonus mit 200 € angegeben. Es gibt keine österreichische Land-Bewilligung. Die Bedingungen für die Wettgebühr sind in den Spielregeln dokumentiert, der Anbieter sitzt nicht in Österreich und führt keine österreichische Wettgebühr ab.
Wer einen Anbieter mit Anjouan-Lizenz und einem Bonusprogramm sucht, ist hier richtig. Wer österreichische Aufsicht erwartet, ist hier falsch. Wer die Bonusbedingungen prüft, sollte Mindesteinzahlung, Umsatzfaktor und Mindestquote vergleichen, weil das Angebot auf den ersten Blick großzügig wirkt, im Detail aber unterschiedlich streng ausfällt.
bwin
bwin ist ein international etablierter Anbieter mit Lizenz aus Malta, Lizenznummer MGA/CRP/688/2019. Es gibt keine österreichische Land-Bewilligung. Das Sportwetten-Angebot ist breit, mit dem hauseigenen Konfigurator, der eine Wette aus mindestens zwei Teilwetten innerhalb eines einzelnen Ereignisses erlaubt. Die Quote richtet sich nach dem Zusammenhang der Teilwetten, der Konfigurator ist nur für ausgewählte Sportarten verfügbar, nicht für „Wette bearbeiten“ zugelassen, und wird eine Teilwette ungültig, ist die gesamte Konfigurator-Wette ungültig. Radsport ist im Programm, mit Märkten auf die Grand Tours und die Eintagesrennen.
Wer einen internationalen Anbieter mit starker Plattform und einem Konfigurator für Kombinationen sucht, ist hier richtig. Wer österreichische Aufsicht erwartet, ist hier falsch. Wer die Malta-Lizenz im Streitfall prüft, kann sich an die Malta Gaming Authority wenden, was bei Curaçao oder Anjouan schwieriger ist.
Häufige Fragen zum Radsport-Wetten in Österreich
Worauf kann man beim Radsport alles wetten?
Die wichtigsten Wettarten sind Siegerwette auf den Gesamtsieger einer Rundfahrt, Etappensiegerwette auf das Ergebnis einer einzelnen Etappe, Trikotwetten auf die Wertungen, Head-to-Head-Duelle zwischen zwei Fahrern und Livewetten während der Etappen. Manche Anbieter ergänzen um die Mannschaftswertung und um Kombinationen aus Etappen- und Trikotwertungen. Welche Märkte konkret angeboten werden, hängt vom Anbieter und vom Rennen ab. Bei kleinen Eintagesrennen ist die Auswahl kleiner als bei den Grand Tours.
Wie berechnet sich die Auszahlung bei einer Langzeitwette auf eine Rundfahrt?
Die Auszahlung ist Einsatz mal Quote, also bei 50 € Einsatz auf Quote 4,50 ein Rückzahlungsbetrag von 225 €. Davon werden bei österreichischen Anbietern mit Land-Bewilligung 5 % des Gewinns als Wettgebühr abgezogen, falls die Wette gewonnen wird. Bei einem Ausstieg nach Sturz wird die Wette auf den Gesamtsieg in der Regel als verloren gewertet, weil der Fahrer das Rennen nicht beendet. Etappenwetten auf Etappen, die vor dem Ausstieg liegen, sind davon nicht betroffen und werden nach Etappenende abgerechnet. Wer mitten in der Rundfahrt aussteigt, hat bereits angesetztes Geld riskiert und bekommt die Wette auf den Gesamtsieg nicht refundiert.
Welche Livewetten-Regeln gelten in den Bundesländern?
Die Landgesetze unterscheiden sich. Wien erlaubt Livewetten nur auf Teil- oder Endergebnisse, Oberösterreich auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse und auf den nächsten Torschützen, Niederösterreich hat keine so enge Beschränkung im Gesetz. Wer in Wien wohnt, sollte bei einem Anbieter mit niederösterreichischer Bewilligung genau prüfen, welche Livewetten er anbietet, weil das Wiener Wettengesetz enger ist als das niederösterreichische. In der Praxis setzen Anbieter die technischen Möglichkeiten um, die ihr Bewilligungsland erlaubt, und Spieler aus anderen Bundesländern können das Angebot wahrnehmen, ohne dass die Land-Behörde eingreift.
Wer trägt die 5 % Wettgebühr?
Die Pflicht trifft den Anbieter, nicht den Spieler, weil die Wettgebühr nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG eine besondere Abgabe auf den Wetteinsatz ist. tipp3 trägt die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst und zieht 5 % vom Gewinn ab, sobald die Wette gewonnen ist. Andere Anbieter handhaben das unterschiedlich, manche ziehen die Gebühr vom Einsatz ab, manche übernehmen sie vollständig. Die Wettgebühr ist fällig seit 1. April 2025, vorher waren es 2 %. Sie wird vom Anbieter an das Finanzamt abgeführt, die Weitergabe an den Spieler ist Vertragssache.
Wer erteilt die Bewilligung für Wettanbieter in Österreich?
Die Bewilligung wird vom jeweiligen Bundesland erteilt, in dem der Anbieter seinen Sitz hat oder seine Daten bereitstellt. Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Tirol haben eigene Wettgesetze und eigene Behörden. Eine nationale Behörde für Sportwetten gibt es in Österreich nicht, weil Sportwetten nach der Rechtsprechung des VwGH keine Glücksspiele im Sinne des GSpG sind. tipp3 und win2day nennen die Bewilligung der NÖ Landesregierung, Admiral die der OÖ Landesregierung, Vierklee die der Tiroler Landesregierung. Bei Anbietern, die keine konkrete Bewilligung im Impressum nennen, hilft eine direkte Anfrage beim Anbieter.
Welche Rolle spielen Streckenprofil und Teamstärke bei der Quote?
Das Streckenprofil entscheidet, welche Fahrer für eine Etappe oder eine Rundfahrt in Frage kommen. Eine schwere Bergetappe begünstigt Kletterer und Ausreißer, eine flache Etappe begünstigt Sprinter. Die Teamstärke entscheidet, ob ein Fahrer im Mannschaftszeitfahren und in der Gesamtwertung unterstützt wird. Ein starkes Team kontrolliert das Rennen, ein schwaches Team muss ausreißen oder stürzen. Die Quote spiegelt diese Faktoren wider, mit einer Marge des Anbieters, die in der Regel zwischen 5 % und 8 % liegt, bei Nischenmärkten höher. Wer die Marge schätzt, vergleicht die Auszahlungsquote, also 1 minus Marge, und rechnet auf den Erwartungswert seiner Wette zurück.
Sportarten – wettprognosenat
Inhalt erstellt vom Team «wettprognosenat»
