Die besten Wettanbieter mit Freiwette in Österreich

Updated November 2026
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Ein leerer Wettschein aus Papier und ein Kugelschreiber liegen auf einem hellen Holztisch neben einer Kaffeetasse im warmen Seitenlicht.

Eine Freiwette ist ein Werbeangebot des Buchmachers, kein Geschenk. Wer sie nimmt, akzeptiert die Bedingungen des Hauses, und eine dieser Bedingungen wiederholt sich überall: Der Einsatz der Freiwette wird im Gewinnfall nicht ausgezahlt, nur der Reingewinn kommt. Auf den ersten Blick klingt eine Gratiswette nach risikolosem Probe­setzen, doch das Mechanische dahinter — Gesamtquote, Mindestquote, Gültigkeit, Cash-Out-Sperre, eine Wettgebühr von fünf Prozent seit dem 1. April 2025 — entscheidet, was am Ende übrig bleibt. Wer sich für eine Freiwette entscheidet, findet hier einen Überblick der Wettanbieter mit Aktionen in Österreich, die Erklärung der Spielmechanik und Unterstützung bei der Wahl des passenden Angebots.

Das FreeBet-Angebot von win2day Sportwetten umfasst fünf FreeBets zu je 10 € (insgesamt 50 €) nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €.

*Stand: November 5, 2026 – Lizenzen geprüft gegen die im Impressum genannten Bescheide der jeweiligen Landesregierungen.*

Was eine Freiwette ist und warum der Einsatz fehlt

Eine Freiwette, im Markt auch Gratiswette oder FreeBet genannt, ist ein vom Anbieter vorab gutgeschriebener Wetteinsatz, der nicht aus eigener Tasche des Spielers stammt. Sie wird aktiviert, wenn ein Konto eröffnet und eine bestimmte Aktion ausgelöst wird, in Österreich fast immer an die erste Einzahlung gekoppelt. Sobald die Freiwette platziert ist, übernimmt der Anbieter das Risiko des Einsatzes, behält aber den Gewinnmechanismus seiner ganz normalen Märkte. Genau dort sitzt der Haken.

Die Rechnung ist einfach, und sie ist überall gleich: Wer eine Freiwette über 10 € zu einer Gesamtquote von 3,00 setzt, gewinnt im Erfolgsfall 30 €. Von diesen 30 € werden 10 € als Einsatz abgezogen, weil der Einsatz aus dem Werbe­budget des Hauses stammt und nicht zum Gewinn gehört. Übrig bleiben 20 €. Eine gleich hohe Echtgeld-Wette hätte 30 € ausgezahlt. Der Mechanismus bedeutet praktisch, dass eine Freiwette bei jeder Quote unter 2,00 weniger einbringt als der Nennwert, und ab einer Quote von 1,01 nur noch ein paar Cent Gewinn übrig lässt. Genau diese Eigenschaft ist der Grund, warum auf Wettforen stets zu höheren Quoten geraten wird, sobald eine Freiwette im Spiel ist.

Ein Fußball liegt auf dem Anstoßpunkt eines leeren Rasenplatzes im Morgennebel.
Bei FreeBet-Wetten ist die Cash-Out-Funktion von win2day deaktiviert; der mögliche Gewinn ergibt sich aus Gesamtquote mal FreeBet-Einsatz abzüglich des FreeBet-Einsatzes.

Dazu kommt die österreichische Wettgebühr: Seit dem 1. April 2025 werden fünf Prozent des Einsatzes bei Sportwetten fällig, geregelt in § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025. tipp3 gibt an, die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten fünf Prozent vom Gewinn abzuziehen. Das tangiert eine Echtgeld-Wette stärker als eine Freiwette, weil der Gewinn aus der Freiwette ohnehin kleiner ausfällt. Wer den Brutto­gewinn ausrechnet, muss die Wettgebühr mitbedenken, sonst schätzt er den tatsächlichen Erlös zu hoch.

Gesamtquote mal Einsatz: die Mechanik im Beispiel

Die Berechnung ist simpel und wird in den Geschäftsbedingungen der meisten Anbieter wörtlich wiederholt: möglicher Gewinn = Gesamtquote × FreeBet-Einsatz − FreeBet-Einsatz. win2day formuliert das genauso. tipp3 verzichtet auf eine eigene Freiwette, verdeutlicht das Prinzip aber am Beispiel der Wettgebühr: 10 € Einsatz, Quote 2,00, Bruttogewinn 20 €, Wettgebühr 1 €, Auszahlung 19 €. Bei einer Freiwette käme noch der Abzug des FreeBet-Einsatzes hinzu, in diesem Fall 10 €, sodass nur 9 € übrig blieben.

Ein Stadion unter Flutlicht aus großer Entfernung gesehen, davor eine regennasse Straße in der Dämmerung.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020); die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung.

Wer mehrere FreeBets auf einmal bekommt — win2day teilt das 50-€-Paket in fünf FreeBets zu je 10 € auf —, kann das nicht zu einer 50-€-Wette bündeln. Jede Freiwette muss genau in Höhe des FreeBet-Betrags gesetzt werden, andernfalls wird sie vom System nicht akzeptiert. Das verteilt die Aktion in fünf kleine Wetten und schränkt die Quote ein, denn fünf Wetten à 10 € lassen sich schlechter kombinieren als eine einzelne 50-€-Wette.

Einzelwette, Kombiwette, Systemwette

Die meisten österreichischen Anbieter beschränken Freiwetten auf Einzelwetten. win2day schreibt das ausdrücklich: Die FreeBets gelten nur für Einzelwetten, Systemwetten sind ausgeschlossen. Wer eine Freiwette auf eine Kombiwette setzt, riskiert, dass der Wettschein nach der Platzierung storniert oder der FreeBet-Anteil zurückgebucht wird.

Wer eine höhere Quote will, kann den Echtgeld-Anteil mit einer Einzelwette kombinieren, indem er vor der Platzierung einen Teil aus dem eigenen Guthaben und einen Teil aus der Freiwette nimmt. Das ist jedoch an die Benutzer­führung der Wettplattform gebunden und nicht überall freigeschaltet. In der Praxis heißt das: Wer eine Freiwette bekommt und sie sinnvoll nutzen will, hält sich an einfache Einzelwetten mit Quoten, die deutlich über 2,00 liegen, weil nur dort der Reingewinn den nominellen FreeBet-Wert übersteigt.

Cash-Out: bei der Gratiswette aus

Cash-Out ist eine Funktion, mit der ein Wettschein vor dem Ablauf der Begegnung zu einem vom Anbieter berechneten Wert zurückgekauft werden kann. Bei Echtgeld-Wetten ist das ein Werkzeug, um Gewinne abzusichern oder Verluste zu begrenzen. Bei Freiwetten wird Cash-Out von win2day deaktiviert. Das bedeutet: Wer mit einer Freiwette spielt, muss die Wette bis zum Ende durchlaufen lassen, auch wenn das Spiel kippt. Das senkt den Spielraum des Spielers und ist ein klarer Kostenpunkt der Aktion.

Verantwortungsvolles Spielen: was bleibt, was die Freiwette nicht ändert

Eine Freiwette verändert nichts an den Spielerschutz­regeln. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, das gilt unabhängig von der Aktionsform. Wer eine Freiwette annimmt und anschließend weiter spielt, unterliegt denselben Limits, Pausen und Sperren wie ohne Aktion.

Einzahlungs­limits bei österreichischen Anbietern

win2day veröffentlicht seine Limits offen: Bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche, von Freitag bis Donnerstag gerechnet, ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat. Auf Antrag kann das Limit individuell erhöht werden, Gewinne zählen nicht in das Limit hinein. tipp3 arbeitet mit Spielpausen von einem, drei oder sechs Monaten, in denen das Guthaben auf dem Konto bleibt, und mit Selbstsperren von einem, zwei oder drei Jahren. Während einer Selbstsperre wird das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen. Beide Sperren sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar.

Diese Limits sind freiwillige Hausregeln, keine gesetzliche Vorgabe für Sportwetten in Österreich. Eine nationale Einzahlungs­obergrenze oder ein nationales Sperr­register für Sportwetten existiert nicht, anders als im Glücksspiel­bereich, wo das Glücksspiel­reform­gesetz 2026 — Stand 14.10.2026 noch im Entwurf — ein Sperr- und ein Limit­register vorsieht, das für Lotterien und Casinos gilt, nicht für Sportwetten. Das bedeutet: Der Spielerschutz bei einem österreichischen Wettanbieter ist so streng oder so locker, wie es der Anbieter selbst festlegt. Die Freiwette macht hier keine Ausnahme.

Pausen, Sperren und der eigene Einsatz

Die Logik hinter jeder Selbstsperre ist dieselbe: Wer das eigene Spielverhalten als problematisch erkennt, soll die Möglichkeit haben, sich für eine bestimmte Zeit konsequent auszusperren. tipp3 lässt nur Sperren ab einem Jahr Laufzeit zu, kürzer geht es über die Pausen­funktion. Bei win2day gilt das wöchentliche oder monatliche Limit, das eine eigene Disziplin erfordert. Eine Freiwette ist im Mechanischen nichts anderes als ein zusätzlicher Wetteinsatz ohne eigenes Geld, und wer die Aktion aus einer Schonungs­regel heraus mitnimmt, weil sie vermeintlich „nichts kostet“, verschiebt das Risiko, nicht den Schutz.

Hilfe bei problematischem Spielverhalten bietet die österreichische Beratungsstelle unter Playsponsible.at. Sie ist die offizielle Anlaufstelle der österreichischen Lotterien und ihrer Konzessionäre.

Warum die Freiwette das Risiko nicht aufhebt

Eine Freiwette hebt das Risiko nur scheinbar auf. Der Buchmacher trägt den Einsatz, der Spieler trägt das Risiko, die Wette falsch einzuschätzen. Verlorene Freiwetten kosten den Spieler nichts an Geld, kosten aber Aufmerksamkeit, Zeit und die Möglichkeit, an einer anderen Aktion teilzunehmen, weil ein Konto in der Regel nur eine Freiwetten­aktion bekommt. Wer mehrere Freiwetten verschiedener Anbieter annimmt, vervielfacht die Bindung an verschiedene Plattformen. Wer den Überblick verliert, verliert auch den Schutz der eigenen Limits, weil Limits pro Anbieter greifen, nicht plattformübergreifend.

Freiwetten, Boni und Aktionsmodelle: was die Branche kennt

Der Begriff Freiwette deckt am Markt mehrere Konstrukte ab, die sich anhand von Auszahlungs­mechanik, Gültigkeit und Einzahlungs­bedingung unterscheiden.

Die klassische FreeBet

Eine klassische FreeBet ist ein vorab gutgeschriebener Wetteinsatz, der einmalig oder in mehreren Teilen aktiviert wird, sobald die Bedingungen erfüllt sind. win2day liefert das Musterbeispiel: fünf FreeBets zu je 10 € nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €, drei Jahre gültig, nur Einzelwetten, nicht auszahlbar, Cash-Out gesperrt. Der Spieler zahlt 1 € ein, das Haus gibt 50 € an FreeBet-Wert, der Spieler kann 50 € in fünf Wetten à 10 € umsetzen, ohne eigenes Geld zu riskieren. Was übrig bleibt, ist der Reingewinn abzüglich Wettgebühr.

Der Ersteinzahlungs­bonus

Die meisten internationalen Anbieter werben nicht mit einer Freiwette, sondern mit einem Ersteinzahlungs­bonus, der als Prozent­betrag auf die erste Einzahlung ausgezahlt wird. Lunubet gibt 100 % bis 200 €, mit Höchst­bonus 300 € für österreichische Spieler, Mindest­einzahlung 20 €. Betovo wirbt mit 100 % bis 250 $, Mindest­einzahlung 10 $, Mindestquote 1,59, Umsatz „Wette: 6“, nur für Neukunden mit erster Echtgeld­einzahlung. Boomerang-Bet schreibt 100 % bis 100 € aus, bei österreichischen Spielern bis 200 €, Mindest­einzahlung 20 €, Einzahlung und Bonus fünfmal umzusetzen — eine Bedingung, die sich aus den Promotions­bedingungen ablesen lässt, während die Seite selbst pauschal von sechsmal spricht. Slotimo gibt 100 % bis 100 € mit 30 Tagen Frist.

Diese Boni unterscheiden sich von der FreeBet in einem entscheidenden Punkt: Der Bonus ist eine Gutschrift, die selbst umgesetzt werden muss, also mit echtem Geld mehrfach gespielt, bevor sie auszahlbar wird. Bei einer FreeBet entfällt dieser Umsatz­zwang, weil das Werbe­budget direkt als Einsatz dient. Wer beide Modelle vergleicht, muss den Umsatz­zwang mit­rechnen, sonst vergleicht er Äpfel mit Birnen.

Reload, Cashback, Accumulator Boost

Neben der ersten Einzahlung werben Anbieter mit Folge­aktionen. Betalright bietet einen wöchentlichen Reload-Bonus von 25 % bis 250 €, Cashback bis 500 %, Accumulator Boost und Early Payout. Bitz.io wirbt mit „+20 % Freebet“ und „Sport-Cashback“ und schreibt Prämien als echtes Geld ohne Umsatz­bedingungen aus. Winz.io wirbt mit einem täglichen Cashback von 20 % ohne Limit und einem Treue­programm mit bis zu 35 % Rewards. Diese Aktionen sind keine Erst­aktions­modelle und werden in der Regel nicht über die Freiwetten­mechanik abgewickelt, sondern als Bonus- oder Cashback-Gutschrift mit eigenen Bedingungen.

Buchmacher ohne österreichische Bewilligung

Mehrere der genannten Anbieter — Lunubet, BetLabel, Winz.io, BetAlright, Boomerang-Bet, Slotimo, Betovo, NEO.bet, Golisimo, Bets.io, Bitz.io, Tipwin — werben in deutscher Sprache um österreichische Spieler, ohne dass im österreichischen Quellmaterial eine Bewilligung eines Bundeslandes erkennbar wäre. Lunubet, BetLabel und Winz.io nennen Lizenzen aus Curaçao beziehungsweise der Tobique Gaming Commission und Anjouan. Diese Lizenzen sind keine österreichischen Lizenzen, das wurde im österreichischen Quellmaterial nicht gefunden. Das ist nicht gleich­bedeutend mit „illegal“. Die Rechts­lage von ausländisch veranstalteten Sportwetten in Österreich ist nicht abschließend geklärt und hängt vom jeweiligen Landes­gesetz ab. Eine ausländische Lizenz ersetzt keine österreichische Bewilligung, ein österreichisches Selbst­sperr­system greift hier nicht.

Vergleich: Wettanbieter mit Freiwette in Österreich

Die Tabelle ordnet die Anbieter nach dem österreichischen Quellmaterial und nennt für jeden den Bewilligungs­status, den Betreiber und die ausgewiesene Lizenz. Die Reihenfolge folgt der Liste des österreichischen Quellmaterials, das die Anbieter mit erkennbarer österreichischer Bewilligung zuerst nennt, gefolgt von Anbietern ohne österreichische Bewilligung.

Anbieter Österreichische Bewilligung Betreiber oder ausgewiesene Lizenz
tipp3 Bewilligung NÖ Landesregierung Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien
win2day Sportwetten Bewilligung NÖ Landesregierung Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH
Merkur Bets Bewilligung eines Bundeslandes, nicht im Detail veröffentlicht Betreiber im österreichischen Quellmaterial nicht ausgewiesen
Vierklee Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0 Vierklee Wettbüro GmbH
Starsportwetten Bewilligung eines Bundeslandes (Bescheid vom 8. März 2022), Bundesland und Bescheid­nummer nicht veröffentlicht Starbet24 GmbH
Admiral Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz ADMIRAL Sportwetten GmbH, Gumpoldskirchen
Lunubet ohne österreichische Bewilligung Lizenz Curaçao
BetLabel ohne österreichische Bewilligung Lizenz Curaçao
Winz.io ohne österreichische Bewilligung Tobique Gaming Commission 0000002, Anjouan ALSI-202508056-FI2
BetAlright ohne österreichische Bewilligung ausgewiesene Lizenz im österreichischen Quellmaterial nicht feststellbar

Die Liste kombiniert beide Gruppen, weil Spieler in Österreich beiden Gruppen im Alltag begegnen. Eine Bewilligung bedeutet ein geprüftes österreichisches Angebot mit den im Abschnitt über verantwortungsvolles Spielen beschriebenen Spielerschutz­regeln, eine fehlende Bewilligung bedeutet ein nicht in diesem Verfahren geprüftes Angebot, dessen Rechts­status vom jeweiligen Landes­gesetz abhängt und politisch umstritten ist. Wer in Österreich wettet, sollte vor der Konto­eröffnung wissen, in welche der beiden Gruppen der Anbieter fällt.

Hinweise zu jeder Gruppe

Die erste Gruppe umfasst Anbieter, deren Quellenmaterial eine Bewilligung nennt oder erkennen lässt. Die Nennung bedeutet nicht, dass die Bewilligung den aktuellen Stand abbildet, weil sich das österreichische Quellmaterial auf den Tag der Erhebung bezieht. Wer ein Konto eröffnet, prüft die Bewilligung selbst — sie steht im Impressum oder auf der Seite zur Spielordnung.

Die zweite Gruppe umfasst Anbieter ohne erkennbare Bewilligung. Wer hier spielt, hat im Streitfall keine österreichische Beschwerde­stelle, die das Produkt prüft, und keine österreichische Selbst­sperre, die das Konto sperrt. Die Wettgebühr von fünf Prozent greift auch hier, weil sie für alle in Österreich platzierten Wetten gilt.

tipp3 – der klassische österreichische Buchmacher mit Wettgebühr­transparenz

tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien betrieben und nennt im Impressum eine Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz vom 27. Mai 2020 (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid vom 10. Dezember 2020, Akten­zahl IVW1-Wett-47/001-2020. tipp3 ist damit formell als Anbieter mit Bewilligung eingeordnet und fällt nicht unter die Aufsicht des Bundes­ministeriums für Finanzen oder des Finanzamts Österreich. Die Seite Tipp3.at ist die offizielle Adresse.

tipp3 bietet keine klassische FreeBet, sondern kommuniziert die Wettgebühr offen: Bei verlorenen Wetten trägt das Haus die fünf Prozent selbst, bei gewonnenen Wetten werden fünf Prozent vom Gewinn abgezogen. Das Beispiel des Anbieters: 10 € Einsatz, Quote 2,00, Brutto­gewinn 20 €, Wettgebühr 1 €, Auszahlung 19 €. Gewinne aus Cash-Outs sowie „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten sind vom Abzug ausgenommen. Die Barauszahlung an Partner­stellen ist auf 1.000 € pro Woche begrenzt, eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden darf.

Spieler­schutz ist bei tipp3 über die genannten Spielpausen und Selbstsperren abgebildet, dazu kommt die Pflicht zur Wettkundenkarte für die Annahme­stellen. Der Anbieter ist die richtige Adresse für Spieler, die ein österreichisches Bewilligungs­verfahren erwarten und die Wettgebühr im Gewinn transparent ausgewiesen sehen wollen. Die fehlende FreeBet ist eine Eigenheit, kein Mangel — das Haus setzt auf andere Aktionen, etwa Quoten­boosts.

win2day Sportwetten – Freiwetten in fünf Teilen und klare Limits

win2day wird von der Österreichischen Lotterien Gesellschaft mbH betrieben und ist die Sportwetten­marke der österreichischen Lotterien. Die Sportwetten beruhen laut Hinweis auf der Seite auf einer erteilten Bewilligung der Niederösterreichischen Landes­regierung und unterliegen daher nicht den Bestimmungen des Glücksspiel­gesetzes und nicht der Aufsicht des BMF oder des Finanzamts Österreich. Die Lotterie- und Casino-Angebote von win2day laufen unter der Bundes­konzession nach dem GSpG, eine andere Regelung; sie sind von den Sportwetten zu trennen. Die Seite Win2day.at ist die offizielle Adresse.

Die FreeBet-Aktion ist klar beschrieben: Nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 € bekommt der Spieler fünf FreeBets zu je 10 €, insgesamt 50 €. Die FreeBets sind drei Jahre lang nutzbar, gelten nur für Einzelwetten, müssen genau in Höhe des FreeBet-Betrags gesetzt werden und sind nicht auszahlbar. Die Cash-Out-Funktion ist für FreeBet-Wetten deaktiviert. Gewinne aus den Sportwetten werden dem elektronischen Guthaben gutgeschrieben und können vier Wochen lang beansprucht werden, wenn sie nicht gutgeschrieben wurden. Auszahlungen gehen auf das registrierte Bankkonto, Auszahlungs­gebühren trägt der Spieler.

Das Einzahlungs­limit gilt verbindlich: Bis 26 Jahre 250 € pro Woche, ab 26 Jahren 1.680 € pro Kalendermonat, Gewinne zählen nicht in das Limit, auf Antrag ist das Limit individuell erhöhbar. Der Anbieter richtet sich mit den FreeBets in fünf Teilen klar an Spieler, die das Werbe­budget in mehreren kleinen Einzelwetten statt in einer großen Kombi nutzen wollen. Wer mit kleinen Einsätzen spielt und das eigene Risiko minimieren möchte, ist hier richtig. Wer mit einer 50-€-Freiwette lieber eine Quote von 5,00 als fünf Wetten à 2,50 setzen will, schaut besser auf Anbieter mit einer einzelnen FreeBet in höherem Nennwert.

Merkur Bets – Markenwechsel im Juni 2025

Merkur Bets ist seit Juni 2025 der Marken­name der österreichischen Sportwetten­sparte der Merkur Group. Vorher lief das Angebot unter Cashpoint Sportwetten, mit Sitz in Gerasdorf bei Wien und Gründungs­jahr 1996. Die Bewilligung eines Bundeslandes ist in den vorliegenden Quellen erkennbar, das genaue Bundesland und die Bescheid­nummer sind im Quellen­material nicht im Detail veröffentlicht. Die Seite Merkur Bets ist die offizielle Adresse.

Über die genauen Aktions­modelle, Einzahlungs­limits und Auszahlungs­wege von Merkur Bets ist im Quellen­material über die genannten Punkte hinaus nichts dokumentiert. Wer den Anbieter in Betracht zieht, prüft das aktuelle Wettprogramm und die AGB direkt auf der Seite. Der Marken­wechsel signalisiert einen strategischen Schritt der Merkur Group im österreichischen Sportwetten­markt, weg vom Namen Cashpoint, hin zu einer Marke, die das gesamte Merkur-Ökosystem aus Spielstätten und Online-Angebot bündelt.

Vierklee – Tiroler Bewilligung und offene Bedingungen

Vierklee wird von der Vierklee Wettbüro GmbH betrieben und nennt auf der Start­seite eine Lizenz IIa.10.065/144-0 des Amtes der Tiroler Landes­regierung. Das ist eine konkrete Bewilligung, die das Haus ausweist. Die Seite Vierklee.com ist die offizielle Adresse.

Die Startseite kündigt Neukunden einen Bonus von bis zu 100 € an, ohne dass die genauen Bedingungen — Umsatz, Mindest­quote, Frist — auf der Info-Seite stehen. Für Spieler, die auf ein vollständig dokumentiertes Aktions­modell Wert legen, ist diese Lücke ein klarer Hinweis: Die Bedingungen stehen in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen oder im Aktions­bereich der Seite und sollten vor der Konto­eröffnung gelesen werden. Wer einen Anbieter mit klar dokumentierter FreeBet sucht, ist bei win2day besser aufgehoben, weil dort das Modell vollständig beschrieben ist.

Vierklee kombiniert die Online-Wetten mit stationären Wetterminals und positioniert sich damit zwischen reinen Online-Buchmachern und klassischen Annahme­stellen. Das ist für Spieler relevant, die einerseits online wetten wollen, andererseits aber die Wettterminals aus dem Annahme­stellen­netz nutzen.

Starsportwetten – Bewilligung von 2022, Details lückenhaft

Starsportwetten wird von der Starbet24 GmbH betrieben. Die App-Beschreibung im Google-Play-Eintrag nennt einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Das genaue Bundesland und die Bescheid­nummer sind im Quellen­material nicht angegeben. Die Seite Starsportwetten.at ist die offizielle Adresse.

Die Bewilligung aus dem Jahr 2022 ist im Quellen­material als „behördlich bewilligter Sportwetten­anbieter“ ausgewiesen, ohne weitere Details. Spieler, die einen Anbieter mit klar erkennbarem Bewilligungs­bescheid suchen, finden bei tipp3, win2day, Vierklee und Admiral die präzisesten Angaben. Wer Starsportwetten wählt, sollte die Bewilligung im aktuellen Impressum prüfen und sich nicht auf den Stand von 2022 verlassen, weil sich die behördliche Seite ändern kann.

Über konkrete FreeBet-Aktionen von Starsportwetten ist im Quellen­material nichts dokumentiert. Wer auf der Seite eine Aktion findet, liest die Bedingungen, bevor er sie annimmt.

Admiral – traditionsreicher Anbieter mit OÖ-Bewilligung

Admiral Sportwetten wird von der ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen betrieben. Das Unternehmen gehört zur Novomatic-Gruppe, wurde von Walter Grubmüller gegründet und war von 2001 bis 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung ist nach dem Oö. Wettgesetz von der Oberösterreichischen Landes­regierung erteilt. Die Seite Admiral.at ist die offizielle Adresse.

Admiral ist im österreichischen Markt über die Annahme­stellen verwurzelt, das Online-Angebot tritt daneben. Über konkrete FreeBet-Aktionen von Admiral ist im vorliegenden Quellen­material nichts dokumentiert. Wer den Anbieter wählt, prüft die Aktionen direkt auf der Seite und liest die Bedingungen, bevor er sie annimmt. Die Verwurzelung in der Novomatic-Gruppe bedeutet eine breite Präsenz in Spielstätten, was den Anbieter für Spieler interessant macht, die sowohl online als auch stationär wetten.

Lunubet – internationaler Anbieter ohne österreichische Bewilligung

Lunubet wird international betrieben und nennt im Quellen­material eine Lizenz aus Curaçao. Eine österreichische Bewilligung ist im Quellen­material nicht erkennbar. Die Lizenz aus Curaçao ist keine österreichische Lizenz. Die Seite Lunubet.com ist die offizielle Adresse.

Lunubet bietet einen Sport-Willkommens­bonus von 100 % der ersten Einzahlung bis 200 €, mit Höchst­bonus 300 € für Spieler aus Deutschland, Österreich, Finnland, Norwegen und der Schweiz, Mindest­einzahlung 20 €. Die genauen Umsatzbedingungen, Mindestquote und Frist finden Spieler in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters. Spieler mit österreichischem Hintergrund, die hier einzahlen, sollten bedenken: Eine österreichische Selbst­sperre greift bei Lunubet nicht, weil das Haus keine österreichische Bewilligung hat und sich nicht am österreichischen Sperr­system beteiligt. Die Wettgebühr von fünf Prozent auf den Einsatz greift, weil sie für alle in Österreich platzierten Wetten gilt.

BetLabel – Curaçao-Lizenz, österreichische Bewilligung fehlt

BetLabel wird international betrieben und nennt im Quellen­material eine Lizenz aus Curaçao. Eine österreichische Bewilligung ist im Quellen­material nicht erkennbar. Die Lizenz aus Curaçao ist keine österreichische Lizenz. Die Seite Betlabel.com ist die offizielle Adresse.

BetLabel bewirbt auf der deutsch­sprachigen Start­seite einen 100 %-Bonus von bis zu 100 € auf die erste Einzahlung. Umsatzbedingungen, Mindestquote und Frist sind den AGB des Anbieters zu entnehmen. Der Anbieter positioniert sich wie Lunubet als internationaler Buchmacher mit deutsch­sprachigem Angebot und richtet sich an Spieler aus dem DACH-Raum, unabhängig von einer österreichischen Bewilligung.

Winz.io – Krypto-Casino mit Sportwetten

Winz.io wird international betrieben und nennt im Quellen­material Lizenzen der Tobique Gaming Commission (0000002) und aus Anjouan (ALSI-202508056-FI2). Eine österreichische Bewilligung ist im Quellen­material nicht erkennbar. Diese Lizenzen sind keine österreichischen Lizenzen. Die Seite Winz.io ist die offizielle Adresse.

Winz.io ist primär ein Krypto-Casino, der Sportwetten­bereich ist Teil des Angebots, nicht der Schwerpunkt. Ein- und Auszahlungen laufen über Kryptowährungen wie BTC, ETH, LTC, BCH, DOGE, USDT, BNB, ADA, TRX, XRP und SOL. Das Haus wirbt mit Boni ohne Umsatz­bedingungen, einem Casino-Willkommens­bonus bis 10.000 $ oder 130 mBTC, 20 % täglichem Cashback ohne Limit und einem Treue­programm mit bis zu 35 % Rewards. Wer hier spielt, sollte wissen, dass die österreichische Wettgebühr auch für Krypto-Sportwetten greift, weil sie für alle in Österreich platzierten Wetten gilt, unabhängig von der Zahlungs­methode.

BetAlright – Aktions­modell ohne erkennbare Lizenz

BetAlright wird international betrieben. Im Quellen­material ist keine Lizenz erkennbar, die als solche ausgewiesen ist. Eine österreichische Bewilligung ist nicht erkennbar. Die Seite Betalright.com ist die offizielle Adresse.

Betalright bewirbt im Sportbereich einen Erst­zahlungs­bonus von 100 % bis 250 €, einen wöchentlichen Reload-Bonus von 25 % bis 250 €, Cashback von 10 % bis 500 €, Accumulator Boost und Early Payout. Die genauen Bedingungen finden sich in den AGB auf der Seite. Für Spieler, die auf eine klare Lizenz achten, fehlt hier ein wesentliches Element: Die rechtlichen Angaben sind direkt auf der Webseite zu prüfen. Wer sich für BetAlright interessiert, prüft die AGB und die Lizenz­angaben direkt auf der Seite.

Was eine Freiwette rechnerisch wert ist

Eine FreeBet ist eine statistische Größe, kein fester Erlös. Der Wert hängt von der Gesamtquote ab, zu der sie gesetzt wird, und davon, ob der Markt die Wette als Realitäts­annahme trägt. Die Rechnung ist im Mechanischen überall gleich, die Bedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter.

Wer einen FreeBet über 10 € zu einer Quote von 1,90 setzt, gewinnt im Erfolgsfall 19 € Brutto. Davon werden 10 € als Einsatz abgezogen, weil der Einsatz aus dem Werbe­budget kommt. Übrig bleiben 9 € Reingewinn. Eine echte 10-€-Wette zu 1,90 hätte 19 € ausgezahlt. Die Differenz zwischen 19 € und 9 € ist der Preis, den das Haus für die Aktion verlangt. Bei einer Quote von 3,00 sind es 30 € minus 10 € gleich 20 € Reingewinn gegenüber 30 € Auszahlung bei einer Echtgeld-Wette. Bei einer Quote von 5,00 sind es 50 € minus 10 € gleich 40 € gegenüber 50 €. Die Differenz bleibt konstant 10 €, der relative Preis der Aktion sinkt aber mit steigender Quote, weil der FreeBet-Wert sich auf einen größeren Gewinn verteilt.

Diese Überlegung führt direkt zur Mindestquote, die viele Anbieter für umsatz­pflichtige Aktionen setzen. Eine Mindestquote von 1,50 bedeutet, dass der Spieler auf einen Markt setzt, der weniger als die Hälfte eines fiktiven „fairen“ Marktes auszahlt. Wer eine Quote von 1,50 wählt, verliert statistisch etwa 6 % seines Einsatzes an die Buchmacher­marge. Bei einer Mindestquote von 2,00 liegt der Verlust niedriger, weil die Marge eines 2,00-Marktes in der Regel um 5 % liegt. Bei höheren Quoten steigt die Varianz: Der einzelne Gewinn wird größer, die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette sitzt, sinkt. Wer eine FreeBet nimmt, sollte die Quote so wählen, dass der erwartete Reingewinn den FreeBet-Nennwert übersteigt. Bei 1,90 ist das schon der Fall, bei 1,50 nicht.

Die österreichische Wettgebühr von fünf Prozent greift für Echtgeld-Wetten, nicht für die FreeBet selbst, weil der FreeBet-Einsatz kein eigener Wetteinsatz des Spielers ist. Der Gewinn aus der FreeBet unterliegt aber der Wettgebühr, wenn der Anbieter sie weiter­gibt, was im Quellen­material nur für tipp3 dokumentiert ist. Bei tipp3 werden fünf Prozent vom Gewinn abgezogen, sodass bei einer 10-€-FreeBet zu Quote 1,90 der Reingewinn 9 € wäre, davon 5 % abgezogen, ergibt etwa 8,55 €. Bei einem Anbieter, der die Wettgebühr selbst trägt, bleiben die vollen 9 €.

Wie FreeBets im österreichischen Markt funktionieren

Die Mechanik einer FreeBet lässt sich am Beispiel von win2day durchgehen, weil das Haus die Aktion vollständig dokumentiert. Fünf FreeBets zu je 10 €, Gesamt­wert 50 €, erste Einzahlung ab 1 €, drei Jahre gültig, nur Einzelwetten, nicht auszahlbar, Cash-Out deaktiviert. Wer das Modell nachvollziehen will, geht Schritt für Schritt vor.

Zuerst die Konto­eröffnung mit vollständigen Daten, Alters­nachweis 18+, Verifizierung des Bankkontos. Dann die erste Einzahlung, hier mindestens 1 Euro, um die Aktion auszulösen. Die fünf FreeBets werden dem Konto gutgeschrieben, sobald die Einzahlung verbucht ist. Bei einer Echtgeld-Einzahlung von 1 € bekommt der Spieler also 50 € Werbe­budget, muss aber die FreeBets einzeln setzen, nicht in einer Wette kombinieren. Die FreeBets laufen drei Jahre, der Spieler hat Zeit.

Lob der Wahl der Märkte: Je höher die Gesamtquote, desto höher der Reingewinn. Bei einer Quote von 2,50 und einer 10-€-FreeBet sind es 25 € minus 10 € gleich 15 € Reingewinn pro Wette, insgesamt 75 € bei fünf Treffern. Bei einer Quote von 4,00 sind es 40 € minus 10 € gleich 30 € pro Wette, insgesamt 150 € bei fünf Treffern. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle fünf Wetten sitzen, ist verschwindend klein, weshalb die FreeBet-Aktion keine Garantie auf den vollen Gegenwert ist, sondern ein statistisches Versprechen.

Was die FreeBet nicht leistet: Sie gleicht kein Pech aus, sie kompensiert keine verlorene Echtgeld-Wette, sie ersetzt keine Strategie. Sie ist ein zusätzlicher Wetteinsatz auf Kosten des Hauses, der die eigenen Mittel schont und den Einstieg in einen neuen Anbieter erleichtert. Wer die FreeBet mit der eigenen Wettstrategie kombiniert, holt das Beste heraus; wer die FreeBet um ihrer selbst willen mitnimmt, verschenkt unter Umständen den Aktions­wert.

Gesamtquote und Mindestquote

Die Gesamtquote ist das Produkt der Quoten aller Auswahlen einer Wette, bei einer Einzelwette also die Quote selbst, bei einer Kombiwette das Produkt. Die meisten Anbieter erlauben FreeBets nur auf Einzelwetten, weshalb die Gesamtquote der Einzelwette entspricht. Die Mindestquote ist die untere Grenze, die der Anbieter für eine Aktion verlangt. Sie ist bei FreeBets unüblich, weil der Spieler den Einsatz aus dem Werbe­budget bekommt und das Haus kein Interesse daran hat, den Spieler zu zwingen, eine bestimmte Quote zu nehmen. Anders ist es bei umsatz­pflichtigen Boni, etwa dem Ersteinzahlungs­bonus von Betovo mit Mindestquote 1,59 oder Boomerang-Bet mit Mindestquote 1,50.

Wer bietet was in Österreich

Die folgende Übersicht fasst die Angebote zusammen und ordnet sie nach Anbieter­typ und Lizenz­status.

tipp3 ist der österreichische Klassiker mit Wettgebühr­transparenz und ohne klassische FreeBet. Die Seite richtet sich an Spieler, die das Haus mit dem österreichischen Bewilligungs­bescheid der NÖ Landes­regierung erwarten und die Wettgebühr transparent ausgewiesen sehen wollen.

win2day Sportwetten ist die Freiwetten-Adresse unter den österreichischen Bewilligungs­inhabern. Fünf FreeBets zu je 10 €, klare Limits, klare Regeln. Der Anbieter ist richtig für Spieler, die das Werbe­budget in kleinen Wetten mit hohem Einzel­einsatz nutzen wollen.

Merkur Bets ist der neue Marken­name der Merkur Group, der ehemalige Cashpoint. Die Aktionen sind im Quellen­material nicht im Detail dokumentiert, was eine Eigentümlichkeit des neuen Angebots ist.

Vierklee ist der Tiroler Anbieter mit Bewilligung der Tiroler Landes­regierung. Die Aktionen sind nicht vollständig dokumentiert, der Spieler prüft sie selbst auf der Seite.

Starsportwetten ist der Anbieter mit Bewilligung aus 2022, deren Details im Quellen­material fehlen. Spieler prüfen das aktuelle Impressum.

Admiral ist der traditionsreiche Anbieter mit OÖ-Bewilligung und Verwurzelung in der Novomatic-Gruppe. Ob FreeBets angeboten werden, ist den aktuellen Aktionen auf der Webseite zu entnehmen.

Lunubet, BetLabel, Winz.io, BetAlright sind die internationalen Anbieter mit deutsch­sprachiger Seite und Lizenzen aus Curaçao, Tobique/Anjouan oder ohne erkennbare Lizenz. Sie werben mit Boni, nicht unbedingt mit FreeBets, und haben keine österreichische Bewilligung. Für Spieler, die auf einen österreichischen Bewilligungs­bescheid Wert legen, sind sie keine Option.

Boomerang-Bet, Slotimo, Betovo, NEO.bet, Golisimo, Bets.io, Bitz.io, Tipwin ergänzen das internationale Angebot. Boomerang-Bet wirbt mit 100 % bis 100 €, bei österreichischen Spielern bis 200 €, fünfmal umzusetzen, 30 Tage Frist, Mindest­quote 1,50, Einzahlungen per Skrill und Neteller zählen nicht. Slotimo gibt 100 % bis 100 € mit 30 Tagen Frist. Betovo wirbt mit 100 % bis 250 $ und Mindest­quote 1,59. NEO.bet verspricht bis zu 100 € Bonus plus 25 € Freiwetten nach App-Download. Golisimo wirbt mit zwei Bonus­varianten. Bets.io wirbt mit Casino-Bonus, nicht mit Sport-Bonus. Bitz.io wirbt mit „+20 % Freebet“ und Cashback ohne Umsatz­bedingungen. Tipwin ist im Quellen­material ohne konkrete Bonus­bedingungen dokumentiert.

Wer zu wem passt: die Wahl nach Spielertyp

Die Freiwetten-Mechanik ist nicht für jeden Spielertyp gleich gut geeignet. Wer mit kleinen Stufen spielt und das Risiko verteilen will, ist bei win2day richtig, weil das Haus fünf kleine FreeBets liefert, die der Spieler in fünf verschiedene Einzelwetten mit unterschiedlichen Quoten aufteilen kann. Wer das Werbe­budget lieber in einer einzigen Wette zu hoher Quote nutzen will, findet das bei Anbietern mit einem FreeBet-Paket ohne Aufteilung. Im österreichischen Bewilligungs­segment ist win2day die klare Adresse für FreeBets.

Wer einen Ersteinzahlungs­bonus dem FreeBet vorzieht, weil er langfristig auf einer Plattform spielen will, ist bei Boomerang-Bet, Lunubet oder Slotimo richtig. Diese Anbieter werben mit höheren Boni, die aber umsatz­pflichtig sind. Wer den Bonus durchspielen will, muss die Bedingungen lesen und die Umsatz­frist beachten.

Wer ohne österreichische Bewilligung spielt, sollte sich bewusst sein, dass die österreichische Selbst­sperre nicht greift und kein österreichisches Limit­register den Versprechen ab. Wer hier spielt, trägt die Verantwortung für die eigenen Limits selbst. Wer mit einem österreichischen Anbieter spielt, bekommt die Limits des Hauses, die bei win2day dokumentiert sind, bei tipp3 über die Spielpausen und Selbstsperren abgebildet sind.

Wer unbedingt Krypto nutzen will, ist bei Winz.io oder Bitz.io richtig. Beide werben mit Krypto-Annahme, beide haben keine österreichische Bewilligung im Quellen­material. Diese Abgabe ist für alle in Österreich platzierten Wetten fällig, unabhängig von der Zahlungs­methode.

Die kleine Wahl: Wer FreeBet nimmt

Wer eine FreeBet nimmt, sollte die Bedingungen vollständig lesen, die eigene Spielstrategie prüfen und die Quote so wählen, dass der Reingewinn den FreeBet-Wert übersteigt. Bei win2day heißt das konkret: fünf Wetten zu Quoten über 2,00, möglichst nicht alle auf den gleichen Markt, Cash-Out nicht benutzen, Auszahlung nach der Wette beantragen. Bei einem anderen Anbieter, der FreeBets in anderer Mechanik anbietet, gilt das gleiche Prinzip mit den hauseigenen Zahlen.

Rechtlicher Rahmen: warum die FreeBet kein Vertrag mit dem Gesetz ist

Die FreeBet ist ein Werbe­angebot des Anbieters, kein Anspruch, den ein Gesetz dem Spieler gibt. Es gibt kein österreichisches Gesetz, das Sportwetten-Boni regelt, kein Bundes­gesetz, kein Landes­gesetz, kein Bundes­länder­abstimmig. Die Wettgesetze der Bundesländer regeln die Bewilligung, die Spielsucht­prävention und die Wettregeln, nicht aber die Aktionen, die ein Anbieter seinen Kunden anbietet. Die Bedingungen einer FreeBet stehen in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen des Anbieters und sind privatrechtlich, nicht öffentlich-rechtlich.

Die Wettgebühr von fünf Prozent ist ein anderes Thema: Sie ist in § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG geregelt und gilt für alle in Österreich platzierten Sportwetten, unabhängig von Anbieter oder Lizenz. Die Gebühr ist eine indirekte Steuer, die der Buchmacher zu tragen hat, aber über die Quoten, die Auszahlung oder den Einsatz an die Spieler weitergeben kann. tipp3 gibt an, sie bei verlorenen Wetten selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten vom Gewinn abzuziehen. Andere Anbieter kommunizieren ihre Handhabung im Quellen­material nicht.

Die Sportwetten in Österreich sind rechtlich keine Glücks­spiele, sondern Geschicklichkeits­spiele im Sinne der Rechts­prechung. Der VwGH hat das in seiner Entscheidung vom 2. Juli 2015 (Ro 2015/16/0019) bestätigt. Damit fallen sie nicht unter das Glücksspiel­gesetz des Bundes und auch nicht unter die Aufsicht des Bundes­ministeriums für Finanzen. Die Bewilligung ist eine Landes­bewilligung, die Aufsicht eine Landes­aufsicht, der Spielerschutz ein landes­rechtlich geregelter Spielerschutz. Das gilt für die Anbieter mit Bewilligung; für Anbieter ohne Bewilligung gilt eine andere, nicht abschließend geklärte Rechts­lage.

Die Selbstsperre als Mechanik

Die Selbstsperre ist im österreichischen Recht pro Anbieter und pro Bundesland geregelt, nicht zentral. tipp3 bietet Sperren von einem, zwei oder drei Jahren, die nicht aufgehoben werden können. win2day setzt auf Limits, die der Spieler selbst anpassen kann. Beide Systeme greifen nur für den jeweiligen Anbieter. Wer bei mehreren Anbietern spielt, muss bei jedem einzeln sperren, weil es kein zentrales Sperr­register für Sportwetten gibt. Das Glücksspiel­reform­gesetz 2026 sieht zwar ein Sperr­register vor, das gilt aber für Glücks­spiele im Sinne des GSpG, nicht für Sportwetten.

Die Folge: Wer die Kontrolle über das eigene Spiel verliert und bei mehreren Anbietern spielt, muss jeden Anbieter einzeln sperren oder die Hilfe der Beratungs­stelle unter Playsponsible.at in Anspruch nehmen, die bei der Suche nach Sperren und bei der Schließung mehrerer Konten unterstützen kann.

Werbung und Verbraucher­schutz

Das österreichische Recht kennt kein Werbe­verbot oder Werbe­zeit­fenster für Sportwetten, anders als etwa in Deutschland. Die Landes­gesetze verlangen einen verantwortlichen Standard, etwa § 18 Abs. 4 des Wiener Wettengesetzes. Konkret bedeutet das: Werbung darf nicht in irreführender Weise erfolgen, sie darf nicht minderjährige Spieler ansprechen, sie muss die Gewinn­wahrscheinlichkeiten nicht übertreiben. Die Aufsicht darüber liegt bei den Landes­behörden, nicht beim Bund.

Wer eine Freiwette beworben sieht, sollte die Werbung nicht als Empfehlung lesen, sondern als Vertrags­angebot. Die Bedingungen stehen in den AGB, die das Haus mit der Konto­eröffnung akzeptiert. Wer die Bedingungen nicht liest, kann sich später nicht auf Unkenntnis berufen, weil die AGB Teil des Vertrags sind.

Wer die FreeBet am ehesten meiden sollte

Die FreeBet ist ein Angebot, kein Pflicht. Wer das eigene Wett­verhalten schlecht einschätzt, sollte keine FreeBet annehmen, weil sie das Wetten erleichtert und damit die Disziplin schwächt. Wer ein begrenztes Budget hat, sollte prüfen, ob die FreeBet tatsächlich einen Mehrwert bietet, weil die Bedingungen — Mindest­quote, Gültigkeit, Cash-Out-Sperre — den Aktions­wert schmälern können. Wer mehrere Anbieter parallel nutzt, sollte die FreeBets der einzelnen Anbieter nicht als Mehrfach-Gewinn verstehen, sondern als jeweils einzelne Aktionen mit eigenen Bedingungen.

Wer die FreeBet eines internationalen Anbieters ohne österreichische Bewilligung annimmt, sollte sich bewusst sein, dass die österreichische Selbstsperre hier nicht greift. Eine Sperre bei Lunubet oder Winz.io muss direkt beim Anbieter beantragt werden, nicht über die österreichische Spielsucht-Beratung. Wer hier schlecht beraten ist, hat keine österreichische Anlaufstelle, die das Produkt prüft, sondern nur die Lizenz­behörde des Anbieter­sitzes, etwa die Tobique Gaming Commission oder die Lizenz­stelle Curaçaos.

Häufig gestellte Fragen

Welche Wettanbieter bieten in Österreich eine Freiwette an, und unter welchen Bedingungen?

win2day Sportwetten bietet fünf FreeBets zu je 10 € nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €, drei Jahre gültig, nur Einzelwetten, Cash-Out deaktiviert, der mögliche Gewinn ergibt sich aus Gesamtquote mal FreeBet-Einsatz abzüglich des FreeBet-Einsatzes. Andere Anbieter werben mit Ersteinzahlungs­boni, die umsatz­pflichtig sind. Die Bedingungen stehen in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen jedes Anbieters.

Wird der Einsatz einer Freiwette bei einem Gewinn mit ausgezahlt?

Nein, der Einsatz der Freiwette wird bei einem Gewinn nicht ausgezahlt. Nur der Reingewinn wird dem Konto gutgeschrieben. Wer eine 10-€-Freiwette zu Quote 3,00 setzt, gewinnt 30 € Brutto, davon werden 10 € als Einsatz abgezogen, sodass 20 € ausgezahlt werden. Bei einer Echtgeld-Wette gleicher Höhe wären es 30 €.

Wie berechnet sich der mögliche Gewinn aus Gesamtquote und FreeBet-Einsatz?

Der mögliche Gewinn ist die Gesamtquote multipliziert mit dem FreeBet-Einsatz, abzüglich des FreeBet-Einsatzes. Bei einer Quote von 1,90 und einem FreeBet von 10 € sind es 19 € minus 10 € gleich 9 €. Bei einer Quote von 4,00 sind es 40 € minus 10 € gleich 30 €. Die Rechnung gilt unabhängig vom Anbieter, weil sie in der Mechanik der FreeBet liegt.

Gilt eine Freiwette auch für Kombiwetten und Systemwetten?

win2day schreibt die FreeBet ausdrücklich auf Einzelwetten fest, Systemwetten sind ausgeschlossen. Die meisten österreichischen Anbieter folgen dem gleichen Muster. Wer eine FreeBet auf eine Kombiwette setzt, riskiert eine Stornierung oder eine Rückbuchung des FreeBet-Anteils. Die genauen Regeln stehen in den AGB des Anbieters.

Ist bei einer Freiwette Cash-Out möglich?

win2day deaktiviert Cash-Out für Wetten, die als FreeBet gespielt werden. Die Wette muss bis zum Ende durchlaufen werden, auch wenn das Spiel kippt. Wer Cash-Out nutzen will, kann das nur mit Echtgeld-Wetten, nicht mit FreeBets. Andere Anbieter handhaben das ähnlich, die genauen Regeln stehen in den AGB.

Gibt es Freiwetten ohne Einzahlung, und welche Auflagen sind damit verbunden?

Im österreichischen Quellen­material ist keine FreeBet ohne Einzahlung dokumentiert. win2day koppelt die fünf FreeBets an eine erste Einzahlung von mindestens 1 €. Wer nach FreeBets ohne Einzahlung sucht, sollte die AGB anderer Anbieter prüfen, weil viele internationale Häuser solche Aktionen anbieten, aber ohne österreichische Bewilligung. Die Auflagen sind dann hauseigene Bedingungen, nicht österreichisches Recht.

Inhalt erstellt vom Team «wettprognosenat»